Von der Internatsschule zur Schule der Region um Bad Wurzach

Die geschichtliche Entwicklung des Gymnasiums Salvatorkollegs von 1974 bis 1999
In den ersten 25 Jahren nach Wiedereröffnung nach dem Kriege war die geschichtliche Entwicklung des Salvatorkollegs recht ruhig verlaufen, geprägt von der Schaffung und Verbesserung der notwendigen Räumlichkeiten und der Sorge um die erforderlichen finanziellen Mittel.
Die Stichworte in Kürze: Internatsschule, Schule für begabte Jungen der weiteren Umgebung, wenig Externe, vorwiegend Patres als Lehrer, 300 Schüler als Richtzahl, humanistisches Gymnasium mit Latein und Griechisch als Hauptfächern. Erst 1969 wurde mit der Einführung des Zuges neusprachlich 1 den Schülern die Wahl gelassen zwischen Griechisch und Französisch als 3. Fremdsprache.
Geradezu revolutionär muten demgegenüber die Veränderungen an, die sich Mitte der siebziger Jahre vollzogen. Die Stadt unter Bürgermeister Hirth drängte darauf, für ihre Schüler ein umfassendes Bildungsangebot unter Einschluss des Abiturs machen zu können, die Salvatorianer ihrerseits äußerten Bedenken, ein einzügiges Gymnasium sei zu klein für die anstehende, viel diskutierte Oberstufenreform mit entsprechenden Wahlmöglichkeiten für die Schüler. So kam es nach längeren Verhandlungen zwischen Bürgermeister Hirth auf der einen Seite, P. Sebastian Weih als Schulleiter, P. Markus Erwin Huchler als Provinzial und P. Anton Kiebele als Superior auf der anderen zu einem umfangreichen Vertragswerk, das sowohl den Schulneubau wie den Betrieb des Gymnasiums regelte. Wegen der Wichtigkeit dieses Vertragswerks für die weitere Entwicklung seien die wichtigsten Passagen wörtlich zitiert:
"§ 1,2: Zur Erweiterung der Basis des Bildungsangebot in der Stadt erfolgt der erforderliche Schulneubau im Schlosspark des Kollegs unter finanzieller Beteiligung der Stadt mit dem Ziel, die Errichtung eines öffentlichen Gymnasiums in Bad Wurzach zu erübrigen. Deshalb verpflichtet sich die Stadt, in Würdigung des langjährigen erzieherischen Wirkens des Salvatorkollegs in Bad Wurzach, dem Salvatorkolleg für den Erweiterungsbau einen Baukostenzuschuss und für den Betrieb des mehrzügigen Gymnasium einen Zuschuss zu den sachlichen Schulkosten zu leisten....
§ 4,3: Die externen Stadtschüler werden hinsichtlich der Lern- und Unterrichtsmittelfreiheit den Schülern an öffentlichen Gymnasien gleichgestellt. Soweit die externen Stadtschüler Leistungen des Kollegs in Anspruch nehmen, die über die kostenfreien Leistungen an öffentlichen Gymnasien hinausgehen, kann das
Salvatorkolleg im Einvernehmen mit dem Elternbeirat einen Kostenbeitrag erheben."
Weiterhin geht das Salvatorkolleg nach § 5,2a folgende Verptlichtungen ein:
"Die Schüler werden grundsätzlich nach den Aufnahme- und Versetzungsbestimmungen für öffentliche Gymnasien aufgenommen ohne Unterschied des Geschlechts sowie der Religions- und Staatszugehörigkeit, sofern die Schüler und ihre Erziehungsberechtigten die Zielsetzungen des Salvatorkollegs tolerieren."
Es wird auch vereinbart, dass das Salvatorkolleg der Stadt im Erweiterungsbau zur Belegung durch die Realschule freie Klassenräume überlässt sowie die Mitbenutzung der erforderlichen Fachräume, solange diese Räume zur Teilung der Klassen des Gymnasiums nicht benötigt werden.
Zur Erfüllung dieses Vertrages erfolgt vorab im Herbst 1974 die Eröffnung des math.-naturw. Zuges mit der Fremdsprachenfolge Englisch und Französisch und die erstmalige Aufnahme von Mädchen in die 5. Klasse.
Am 20. November 1976 wird die neue Schule durch Bischof Moser feierlich eingeweiht. Der bisherige Schulleiter P. Sebastian Weih fasst zusammen: "Der inzwischen erstellte Schulneubau des Salvatorkollegs verdankt seine Entstehung einmal der seit Jahren dringenden Bitte der Stadtverwaltung wie der Bevölkerung von Bad Wurzach, doch mehr externe Schüler als bisher, darunter auch Mädchen, aufzunehmen, zum anderen der Überlegung, ein mehrzügiges Gymnasium werde seinen Schülern bessere Chancen für die Oberstufenreform bieten wie ein einzügiges. Hinzu kam, dass die Salvatorianer von der Diözese die Ermunterung zu diesem Schritt und das Versprechen finanzieller Unterstützung erhielten."
Entgegen den Erwartungen (und trotz der gewaltigen, auch finanziellen Anstrengungen bei der Renovierung und Sanierung des Internatsbereichs bis 1983) sinkt die Zahl der Internatsschüler von 178 im Jahr 1974 kontinuierlich auf unter 100 im Jahr 1985 bis zur Ankündigung der Schließung Anfang 1992, als noch 46 Schüler das Internat besuchen. Die Schule hat sich in diesen Jahren total gewandelt, sichtbar auch daraus, dass bereits 2 Jahre später, 1994 die Zahl der Mädchen, wie an anderen Gymnasien auch, die der Jungen übersteigt.
Und noch etwas zeigt den totalen Wandel:
1988 wird Griechisch letztmalig als Pflichtfach unterrichtet. Damit läuft der altsprachliche Zug aus. 1990 entschließt sich das Salvatorkolleg im Hinblick auf die geringer werdende Zahl der Schüler in den Lateinklassen - auch im Blick auf die Kosten der Schule - beim Oberschulamt Tübingen den Antrag zu stellen den Zug neusprachlich 1 (Latein, Englisch, Französisch) aufzugeben und dafür den Zug neusprachlich 2 (Englisch, Latein, Französisch) einzufahren. Dem Schulleiter als Altphilologen fällt diese Entscheidung schwer, sie erweist sich jedoch als richtig. Latein als von den Schülern frei
gewähltes Fach wird ab Klasse 7 unterrichtet und verliert das Odium, unverhältnismäßig schwierig zu sein.

Doch zurück zur Entwicklung nach dem Bezug des Neubaus 1976.
Mit Ende des Schuljahres 1975/76 gibt P. Sebastian Weih nach 20 Jahren die Schulleitung ab. Neuer Schulleiter wird P. Bernhard Eisele.
An das mit rund 8,5 Millionen DM Baukosten errichtete neue Schulgebäude und die Öffnung der Schule für Schüler und Schülerinnen aus der Stadt und aus dem Umland knüpft sich in der Öffentlichkeit die Erwartung, dass die Verbindung Tradition und Fortschritt gelingen und für alle Vorteil bringen möge.
Die Schwäbische Zeitung schreibt (Ausgabe vom 20. November 1976):
"Das Salvatorkolleg hat nun alle Möglichkeiten der Erweiterung genutzt. Damit hat sich das Salvatorkolleg den Erfordernissen der Zeit geöffnet, den Weg in die Oberstufenreform vorbereitet und dennoch die Überschaubarkeit gewahrt. Die personale Zuwendung des Lehrers zum Schüler als wichtiges Bildungs- und Erziehungsmittel bleibt erhalten. Das Salvatorkolleg versteht sich als Angebot im Bildungswesen für Internatsschüler und Schüler aus der Raumschaft Bad Wurzach."
Die Schülerzahl steigt rasch an. Besuchen im Herbst 1974 noch 303 Schüler (darunter die ersten 20 Schülerinnen) das Gymnasium, sind es 2 Jahre später bereits 364. Erstmals in Geschichte der Schule ist die Zahl der Externen mit 201 größer als die der Internen mit 163.
1977 wird die 400er-Marke überschritten, 1980 die 500 Marke und 1982, nur 6 Jahre nach dem Neubau der Schule wird mit 594 Schülern und Schülerinnen ein vorläufig Höchststand erreicht. Das Haus ist mit 23 Klassen bereits überbelegt.
Höhepunkte im Jahresablauf sind jeweils neben den recht erfolgreichen Abiturprüfungen die noch von P. Sebastian Weih ins Leben gerufenen biologischen Colloquien und die Ehemaligentreffen im Herbst, deren Organisation der im Jahr 1974 vor allem durch die Initiative von Erwin Besenfelder gegründeten Ehemaligenverein übernimmt.
Die geburtenschwachen Jahrgänge und die Schrumpfung Internats führen dann in den Jahren nach 1982 zu einem ungeheuer starken Rückgang der Schülerzahlen um fast 150 auf 446 in nur 4 Jahren bis 1986.
1986 treffen die Schule harte Schicksalsschläge. Am 01. April wird P. Elmar Leib zu Grabe getragen. Er hatte noch wenige Tage zuvor bis zum Beginn der Osterferien sein geliebtes Latein mit viel Einfühlungsvermögen, auch mit Hilfe ins Latein übertragener Volkslieder, den Schülern der Unterstufe nahegebracht.
Am 13.07.1986 verunglückt der Schulleiter P. Bernhard Eisele auf dem Weg in den Italienurlaub und wird lebensgefährlich verletzt in die Klinik nach Ulm gebracht. P. Totnan Bieber, der langjährige Mathematiklehrer, wegen seines freundlichen und umgänglichen Wesens auch bei schwachen Mathematikern geschätzt, stirbt mit einem weiteren Mitbruder an der Unfallstelle. Einen großen Teil der Lehrerschaft, der Schüler und Eltern erreicht die erschütternde Nachricht am jeweiligen Ferienort. Alle trauern und bangen um das Leben von P. Bernhard. Die Schulleitung übernimmt kommissarisch der Stellv. Schulleiter Hubert Heinrich.
Im Februar 1987 kann P. Bernhard erfreulicherweise die Amtsgeschäfte wieder übernehmen, doch es warten unangenehme Diskussionen auf ihn. In einem vom bischöflichen Schulamt herausgegebenen Entwurf einer Präambel zum Erziehungs- und Bildungsauftrag der kath. Freien Schulen war der Begriff "katholisch" stark betont und das Wort "christlich" eher in den Hintergrund geraten. In Teilen des Kollegiums und der Öffentlichkeit wird "katholisch" nicht im ursprünglichen Sinn als "weltoffen", sondern verengt als Abgrenzung gegen den Protestantismus und damit als Gegensatz zu jeder ökumenischen Öffnung interpretiert. P. Superior Günther Mayer muss sich gegen Gerüchte wehren, "das Salvatorkolleg plane die Konfessionalisierung des Unterrichts in einer Weise, dass für evangelische Lehrer, Eltern und Schüler ein Zusammenwirken mit dieser Schule in Zukunft unvereinbar sei" und gibt am 12.03.1987 nachstehende Erklärung heraus, die für das Selbstverständnis des Gymnasiums bis heute Gültigkeit beanspruchen kann:
Stellungnahme des Salvatorkollegs zu den jüngsten Besorgnissen bezüglich eines angeblich neuen Weges des Gymnasiums. Im Hinblick auf den "Entwurf zum Erziehungs- und Bildungsauftrag der katholischen Freien Schulen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart" vom 01.09.1986, der noch im Stadium der Beratung ist, und in Anbetracht der entstandenen Beunruhigungen und Verunsicherungen wie auch der aufgekommenen Missverständnisse erklärt das Salvatorkolleg:
Wir waren, sind und bleiben:
1. Ein Gymnasium, das auf dem Boden unserer staatlichen Rechtsordnung steht und von dieser geschätzt wird.
2. Ein verlässlicher Vertragspartner der Stadt Bad Wurzach, der alle Schüler der Stadt- und Großgemeinde aufnimmt, sofern sie die entsprechende schulische Qualifikation haben und - wie ihre Eltern bzw. Erziehungsberechtigten - unsere Erziehungsziele tolerieren.
3. Eine konfessionelle Schule in freier Trägerschaft, die sich als solche zum Glauben der kath. Kirche bekennt und in ökumenischer Offenheit auch mit den Christen anderer Konfessionen zusammenarbeiten möchte.
4. Eine Schule, die nicht nur Sach- und Fachwissen, sondern auch Werte vermitteln will und in den Grundsätzen des christlichen Glaubens eine Lebensorientierung zum Umgang mit den Wissensinhalten und zu ihrer Bewertung anbietet. Für diese Ziele werben wir auch um gleichgesinnte Mitarbeiter.
5. Wir sind und bleiben das Salvatorkolleg.

In einer Podiumsdiskussion am 06.04.1987 mit Prälat Müller und Herrn Dr. Teufel aus Rottenburg sowie Herren OSD Klimmer und Herrn Dr. Kreidler aus Ravensburg und einem Diskussionsabend mit Prälat Müller am 15. Juni 1987 können zwar die Wogen geglättet werden, trotzdem verlassen drei bewährte evangelische Lehrkräfte zum Ende des Schuljahres 1986/87 die Schule. Ein zusätzlicher schwerer Schlag trifft die Schule und das Kollegium mit dem Tod von P. Alfred Konietzki am 28. November 1987 im Alter von erst 47 Jahren. Nach einem erneuten Unfall mit längerem Klinikaufenthalt im Winter 1987/88 gibt P. Bernhard auf Wunsch der Ordensleitung angesichts seiner geschwächten Gesundheit die Schulleitung zum Ende des Schuljahres ab.
Vom Provinzialat wird in Zusammenarbeit mit Herrn Prälat Müller der bisherige Stellv. Schulleiter Hubert Heinrich als Nachfolger berufen. Damit übernimmt erstmals ein Nicht-Ordensangehöriger die Leitung der Schule, deutlich sichtbares Zeichen auch für den Wandel in der Zusammensetzung des Lehrerkollegiums. Waren 1974 noch 15 Ordensangehörige (von insgesamt 25 Lehrkräften) an der Schule tätig, geht die Zahl auf 11 von 39 im Schuljahr 1980/81 und auf 7 von 35 im Schuljahr 1988/89 zurück. Um so wichtiger war aber auch, dass das gesamte Kollegium bereit war, den Erziehungsauftrag des Salvatorkollegs mitzutragen. Entscheidend ist nicht, was auf dem Papier geschrieben ist - und wie oft in einer Präambel das Wort "katholisch" steht, sondern der Geist, der an der Schule herrscht und was an der Schule gelehrt und vor allem (vor)gelebt wird.
Am 09. September 1988 erfolgt die feierliche Amtsübergabe durch P. Provinzial Richard Zehrer.
Lag die Leistung von P. Bernhard vor allem in der Öffnung der Schule und der Einbindung gerade auch der Mädchen und der nichtkatholischen Schüler, so sah der neue Schulleiter seine Aufgabe darin, beim Abbröckeln des Internats den Bestand der Schule nicht in Gefahr geraten zu lassen; sank doch die Schülerzahl im Schuljahr 1988/89 auf 413 bei 62 Internen. Wichtig war, die Attraktivität der Schule, die auch durch die Diskussionen von 1987 nicht auf Dauer gelitten hatte, zu erhalten und womöglich noch zu steigern. Notwendig waren dabei Kontakte und zusätzliche Busverbindungen über den Bereich der Großgemeinde Bad Wurzach hinaus, vor allem in Richtung Wolfegg und Aitrach - Aichstetten. So gelang allein in den Jahren 1993 - 1996 die Steigerung der Schülerzahlen von 507 auf 649, darunter 282 (43%) von außerhalb der Großgemein Bad Wurzach. Diskussionen, ob zusätzlicher Raum im Dachgeschoss geschaffen werden solle oder ob Räume angemietet werden sollten, führten schließlich 1997 zur Rückkehr der Oberstufe (Klassen 12 und 13) in die alten Schulräume im Westteil des Schlosses. Nicht verschwiegen werden solle auch aufkommende Besorgnisse, die Schule werde vielleicht zu groß und verliere an Menschlichkeit, an personalem Bezug, Werte, die ohne Zweifel immer entscheidend den Geist der Schule geprägt haben. Relativ einfach war bei rasch steigendenden Schülerzahlen die Finanzierung der Schule.

Die Finanzzuweisungen des Landes, berechnet nach der Schülerzahl, lagen dadurch immer deutlich höher als im jeweiligen Haushaltsplan der Schule vorgesehen. Außerdem konnten jährlich neue Lehrkräfte eingestellt werden. Dies führte zu einer stetigen Verjüngung des Lehrerkollegiums.

1992 bestätigt die Schule in einem neuen Vertrag mit der Stadt: "Die Schüler werden grundsätzlich nach den Aufnahme- und Versetzungsbestimmungen für öffentliche Gymnasien aufgenommen, ohne Unterschied des Geschlechts sowie der Religions- und Staatszugehörigkeit, sofern die Schüler und ihre Erziehungsberechtigten die Zielsetzungen des Gymnasiums des Salvatorkollegs tolerieren. Das Gymnasium ist vorrangig allen Schülern aus der Großgemeinde Bad Wurzach zugänglich." Dafür verpflichtet sich die Stadt, 1/3 des jährlichen Abmangels im ordentlichen Haushalt und 2/3 der ungedeckten Kosten des außerordentlichen Haushalts zu tragen.
Die Einführung des "Morgenkreises" für die Klassen 5 und 6 1994 (die 1. Stunde am Montag ist zusätzlich zur staatlichen Stundentafel für den Klassenlehrer reserviert) soll die persönliche Beziehung des Klassenlehrers zu seiner Klasse stärken und Raum schaffen auch für die Bewältigung schulischer und außerschulischer Probleme der Schüler. Die Einführung des mathematisch - naturwissenschaftlichen Profils wird im Kollegium ausgiebig diskutiert, "Naturphänomene", als eigenes Fach in den Klassen 5 und 6, werden 1997 eingeführt, die Praktika in den naturw. Fächern 1999. Ein Pater-Jordan-Gedenktag am 26. Juni 1998 mit Enthüllung einer Gedenktafel beim Eingang der Schule soll die Verbindung zwischen dem Gründer des Ordens der Salvatorianer und der heutigen Schulwirklichkeit herstellen und seinen Geist im heutigen "Salvatorkolleg" sichtbar und spürbar werden lassen.

Mit Ende des Schuljahres 1997/98 geht Schulleiter Hubert Heinrich in den Ruhestand, zusammen mit zwei Patres, die sich um die Schule große Verdienste erworben haben, P. Bernhard Eisele und P. Raimund Gindele. P. Albert Rieg ist wenige Monate zuvor mitten aus dem Arbeitsleben heraus verstorben und hat vor allem im weiten Bereich der Technik (Geräte, Computer etc.) eine große Lücke hinterlassen.

Neuer Schulleiter wird ab dem Schuljahr 1998/99 Robert Häusle, ein ehemaliger Schüler des Kollegs. Am 15. Oktober 1998 wird die Amtsübergabe in einer dem Geist der Schule entsprechenden menschlichen, persönlich ansprechenden, die Schüler nicht ausschließenden Feier nachvollzogen.
Herr Häusle hat inzwischen das Vertrauen von Lehrern, Schülern und Eltern gewonnen, hat im technischen Bereich durch die tatkräftige Mitarbeit einiger Kollegen die Lücke, die P. Albert hinterlassen hatte, mehr als geschlossen, die naturwissenschaftlichen Praktika in der Mittelstufe, wie geplant, eingeführt und gezeigt, dass er bereit und in der Lage ist, die Schule in salvatorianischem Geist in die Zukunft zu führen.

Hubert Heinrich