Schule
Organisation des Elternsprechtags mit Terminlisten
1. Im Herbst 2010 liefen die beiden Elternsprechtag nach folgendem Plan ab:
- Zunächst haben die Lehrerinnen und Lehrer bei Bedarf die Möglichkeit, bis zu einem ersten Termin über die Schüler um ein Gespräch mit den Eltern zu bitten; diese Eltern bestätigen den vereinbarten Termin mit ihrer Unterschrift.
- Danach vereinbaren die Schüler für ihre Eltern Termine mit ihren Lehrerinnen/ ihren Lehrern.
Für diesen Ablauf gibt es als Hilfestellung Formulare:
- jede Lehrerin/ jeder Lehrer führt ein Blatt mit möglichen Terminen;
- die Schüler führen ebenfalls ein Blatt mit den Terminen für ihre Eltern.
Die Schüler vereinbaren für ihre Eltern die Termine mit ihrem Lehrer/ ihrer Lehrerin und die Lehrer tragen diesen Termin auf ihrem Terminblatt ein. Zugleich notieren die Schüler ihre Termine auf ihrem Schülerblatt und lassen die vereinbarten Termine per Unterschrift von ihren Eltern bestätigen.
Wichtig bei dieser Regelung sind folgende Aspekte für die Eltern:
- Wenn Eltern von einem Lehrer/ einer Lehrerin um ein Gespräch gebeten werden, dann sollen sie dieses Angebot wahrnehmen. Wenn dies nicht möglich ist, soll ein Gespräch in der Lehrersprechstunde vereinbart werden.
- Die Schülerinnen und Schüler kümmern sich darum, Termine zu bekommen – sie haben hier die Verantwortung!
- Damit möglichst viele Eltern die Gelegenheit eines Gesprächs mit dem jeweiligen Fachlehrer/ der Fachlehrerin haben, sind als Zeittakt 7 ½ Minuten für ein Gespräch festgelegt.
- Um möglichst viele Eltern zum Zug kommen zu lassen, sollen für beide November-Elternsprechtage zusammen maximal sechs Termine pro Schülerin/ pro Schüler vereinbart werden.
- Beim Sprechtag werden an den Türen der Sprechzimmer die Terminlisten aushängen, so dass Sie sich noch am Abend selbst bei offenen Sprechzeiten eintragen können.
2. Die Befragung der Eltern zum neuen Modus des Elternsprechtags:213 ausgefüllte Fragebögen bilden die Grundlage der Ergebnisse:
Die Anmeldezettel sind rechtzeitig bei den Eltern angekommen (90%). Es waren zwischen 3 und 4 Gespräche möglich. Wenn nicht alle gewünschten Gespräch möglich waren, dann lag es überwiegend an vollen Listen (79%) oder am zu langsamen Kind (30%).
Wesentlich ist für die Eltern der Klassenlehrer und die Hauptfachlehrer (je ca. 90%).
Die Termine haben zu gut 90% geklappt, 45% der Eltern konnten einen zusätzlichen Lehrer sprechen, mit dem kein Termin vereinbart war. Die Anzahl der Lehrer, mit denen man sprechen konnte, hat sich insgesamt wohl nicht stark verändert – die Nennungen heben sich hier eher auf.
Die Gespräche waren qualitativ gesehen wie sonst auch. Die Gesprächsatmosphäre wird als gleich oder eher besser eingeschätzt. Die Atmosphäre insgesamt beim Elternsprechtag wird zu 50% als besser, nur zu 12% als schlechter eingeschätzt .
Das Resümee: Die neue Organisationsform ist besser: Sie wird zu 61% als besser, zu 20% als gleich und nur zu 18% als schlechter gesehen.
3. Aus den Kommentaren ergeben sich folgende Vorgaben, die die Schulkonferenz beschlossen hat:
- Die Terminvorgaben müssen von den Lehrern eingehalten werden, d.h. keine Ter-minvereinbarungen vor dem festgelegten Termin.
- Zunächst (bei Klasse 5 bis 7) gibt der Klassenlehrer seiner Klasse die Gelegenheit, Termine zu vereinbaren.
- Am Sprechtag hängen die Lehrer ihre Listen außen an die Sprechzimmertür, damit noch freie Termine belegt werden können oder damit man weiß, dass bei einem Lehrer sicherlich kein Gespräch mehr möglich ist.
- Sprechzimmer offen lassen, wenn frei ist.