Philosophisch-Theologisches Forum

Der Hintergrund: unser Schulprofil
Unser Schulprofil hebt die Freiheit des Menschen hervor, die aus der Würde des Menschen resultiert. Das heißt: „Christliche Erziehung wird den ganzen Menschen umfassen, wird ganzheitlich sein.“ Und: „Wir fördern die Heranwachsenden in ihrer Einzigartigkeit und ihrer Würde, nehmen sie mit ihrer Eigenverantwortung ernst und entlassen sie in die Freiheit, zu der sie berufen sind (vgl. Gal 5,13).“
Abgesehen von unseren Zielen in der Schule zeigt sich in den Anforderungskatalogen von Berufsbildern, dass ein philosophisch-ethische Grundwissen immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Ziele und Inhalte
Im „normalen“ Unterricht erarbeiten die Schülerinnen und Schüler sich ein solides Fachwissen.
Mit dem PTF soll darüber hinaus ein philosophisch-theologisches Grundwissen vermittelt werden. Auf dieser Grundlage werden die Schülerinnen und Schüler dazu angeregt werden, die Kompetenz zu erwerben, ethische und gesellschaftliche Probleme (z.B. Gentechnik; Medien...) methodisch zu reflektieren und verantwortete Entscheidungen zu treffen.

    
      
        

Methoden
Neben der „harten“ Erarbeitung von Wissen, die durch intensive Lektürephasen, Referate und Einzelarbeit erfolgen muss, ist es uns wichtig, dass das PTF wirklich ein „Forum“ sein soll. Das heißt: Diskussionen, Meinungsaustausch, Gruppenarbeit und deren Darstellung gehören unbedingt dazu.

Organisation
Das PTF ist für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 verpflichtend.
Es findet in zwei Blockveranstaltungen statt:
1. Termin: Mittwochnachmittag bis Freitagmittag, etwa in der 2. Schulwoche, im Kloster Roggenburg oder im Jugend- und Bildungshaus St. Norbert, Rot a. d. Rot
2. Termin: Montagabend bis Mittwochmittag, meist in der Woche vor Fasnet, im Jugend- und Bildungshaus St. Norbert, Rot a. d. Rot
Kosten: An den Kosten für Übernachtung, Verpflegung und Busfahrt beteiligen sich die Schülerinnen und Schüler für beide Termine mit momentan insgesamt € 35.

Leistungsnachweis und Nachhaltigkeit
Um die Nachhaltigkeit des im PTF erworbenen Wissens zu gewährleisten ist ein Leistungsnachweis nötig. Dieser muss von allen Schülerinnen und Schülern in Form einer Hausarbeit oder eines Referate oder, oder... erbracht werden.
Der Leistungsnachweis ist als eine der in der Oberstufe vorgesehenen „gleichwertigen Leistungsfeststellung“ zu erbringen. Die Note der Lernleistung, die wie eine zusätzliche Klausur zu werten ist, wird in der Regel in das Fach Religion eingebracht. Bei Schülerinnen und Schülern, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, erfolgt die Anrechnung im Fach Geschichte/Gemeinschaftskunde.

Betreuung des PTF
Organisiert und durchgeführt wird das PTF zur Zeit von Herrn Amann, Herrn Benzinger, Herrn Redelstein, Frau Bisch, P. Friedrich und Herrn Heine, die auch die Arbeiten korrigieren und beurteilen. Außerdem ist daran gedacht, auswärtige Referentinnen und Referenten einzuladen.