Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Gut gelaunt und vollbepackt ging es am letzten Donnerstag (22.06.) für 19 Mädchen der Klassen 6, 8, 9 und 10 zum Turnier der salvatorianischen Schulen nach Berlin. Selbst 4 Stunden Stau konnten der guten Stimmung in den Autos keinen Abbruch tun, auch weil die Mädels immer wieder neue Möglichkeiten fanden, sich die Zeit zu vertreiben und mit anderen Fahrern Kontakt aufzunehmen. An dieser Stelle viele Grüße an die nette Familie aus Polen und den Lastwagenfahrer mit der lauten Hupe und dem guten Musikgeschmack.
Bei dem Turnier am Freitag gegen die Mannschaften des Gymnasiums Katholische Schule Salvator Berlin und des Hermann-Josef-Kolleg Gymnasiums Steinfeld haben unsere Mädchen der Klassen 6 und 8 einen souveränen und hochverdienten ersten Platz belegt. Auch unsere „ältere“ Mannschaft hat sich sehr gut verkauft und musste sich nach einem Sonntagsschuss nur den Mädchen aus Berlin geschlagen geben. Prominenter Zuschauer am Spielfeldrand war der Bundestagsageordnete Josef Rief aus Biberach, der extra seinen Flug verschoben hatte, um die Schülerinnen spielen zu sehen und die Mädels kräftig anfeuerte.
Nach diesem erfolgreichen Turnierergebnis stand am nächsten Tag ein Stadtrundgang auf dem Programm. Angeführt von Herrn Grupp ging es zunächst zum Bundestag. Dort gab es nicht nur interessante Informationen zur Baugeschichte und der parlamentarischen Arbeit, sondern auch die Möglichkeit die Kuppel zu besichtigen und Berlin von oben zu sehen. Danach ging es zu Fuß weiter zum Wahrzeichen von Berlin. Als alle die obligatorischen Fotos und Selfies am Brandenburger Tor geschossen hatten, steuerten wir das Stelenfeld vom Holocaust Mahnmal an, bevor wir uns dann mit dem Bus auf den Weg zur Gedächtniskirche machten. Das in unmittelbarer Nähe gelegene größte Warenhaus auf europäischem Kontinent (KaDeWe) konnte aus Zeitgründen und sehr zum Leidwesen der Mädchen leider nur von außen betrachtet werden. Entschädigung für unsere fußballbegeisterten Schülerinnen war aber anschließend der Besuch des Olympiastadiums und eine kurzweilige Führung durch die VIP-Räume und Spielerkabinen.
Nach diesem straffen Programm fanden wir uns abends bei unserer gastgebenden Schule zu einem gemeinsamen Grillabend ein, den die Berliner Kollegin Frau Depenbrock organisiert hatte. Ein großes Dankeschön dafür und vielen Dank auch an die Schülerinnen aus Berlin, die eine leckere Auswahl an Salaten bereitgestellt haben. Mit vielen neuen Eindrücken und schweren Beinen machten wir uns am Sonntagmorgen auf die Heimreise und kamen abends wieder in Bad Wurzach an. Auch wenn der ein oder anderen am Montagmorgen das Aufstehen vielleicht ein bisschen schwerer gefallen sein mag, hat sich die Fahrt gelohnt. Wir können auf ein tolles und ereignisreiches Wochenende zurückblicken und freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn wir die Mannschaften der Schulen aus Steinfeld und Berlin in Bad Wurzach begrüßen dürfen.