Studienfahrt Madrid – oder: Schüler quälen macht Spaß!

Als erste der drei Studienfahrten fand unser Trip nach Madrid statt. Begleitet wurden wir von Frau Blattner und Herr Notz. Am 24. Oktober ging es dann schließlich los. Um 7.15 Uhr trafen wir uns alle gemeinsam in Memmingen. Zu aller Erstaunen schafften es tatsächlich alle pünktlich zu sein. Generell wurde Pünktlichkeit auf dieser Fahrt nicht sonderlich groß geschrieben, sei es von Seiten der Schüler, als auch von Seiten der Lehrer. Mit dem Zug ging es nun weiter nach München, um unseren Flug nach Madrid anzutreten. Für einige von uns war es sogar ihr erster Flug. Kaum in Madrid angekommen ging es mit der Metro auch schon weiter zu unserem Hotel „Los Alpes“ in Gran Via. Bereits hier mussten wir schon die ersten Verluste hinnehmen. Zwei der Schüler kamen nicht wie geplant am Hotel an. Letztendlich schafften wir es dann, dass bis 15 Uhr alle beisammen waren. Am gleichen Abend ging es für uns bereits mit dem ersten Programmpunkt los. Wir machten einen Spaziergang durch Madrid und konnten hierbei unter anderem den „kilometro zero“ am Puerta del Sol sehen. Am Sonntag spazierten wir dann von unserem Treffpunkt dem Puerta del Sol zum Plaza Mayor und durften danach auf dem naheliegenden Markt einkaufen. Shoppen war sowieso ein großes Thema in unserer Gruppe, da die viele Freizeit, das Hotel inmitten der Haupteinkaufsstraße Madrids und die billigen Preise uns alle doch zum Geld ausgeben verleiteten. Bei den später folgenden Ausflügen besichtigten wir unter anderem die Universität von Madrid, das Museum „Reina Sofia“, bekamen eine Führung durch den Congreso  de los Disputados und machten Halt am Palacio Real de Madrid. Einen ganzen Tag (eigentlich hätten wir mittags frei haben sollen, doch bei Herr Notz fängt der Nachmittag erst um 17 Uhr an)  verbrachten wir in El Escorial, wo wir den Palast von Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial besichtigten, in dem sich die Königsgräber befinden. Einen weiteren ganzen Tag verbrachten wir in Toledo wo wir uns in weitere Museen schleppten. Erwähnenswert ist natürlich auch, dass alles von äußerst spannenden Schülerreferaten begleitet wurde. Bei Meckereien wegen schmerzenden Füßen antwortete Herr Notz grundsätzlich, seine Lieblingsaufgabe sei es eben Schüler zu quälen! Auch das spanische Essen ließen sich die Meisten von uns nicht entgehen. Die Anderen nahmen stattdessen den Wasserkocher um Spaghetti zu kochen. Die Folge war, dass die Dame von der Rezeption sich zwei Mal auf den Weg zum Sicherungskasten machen musste.
Die Nächte  verliefen mit wenig Schlaf, da wir uns ins Nachtleben von Madrid integrierten, wobei die Lehrer natürlich dachten, dass wir ab 23 Uhr im Bett liegen. So passierte es natürlich auch keinem, dass er Herr Notz bei einem nächtlichen Ausflug entgegen lief.
Am letzten Abend gingen wir gemeinsam  in eine typische spanische Bar, die Herr Notz in Studentenzeiten schon öfters besuchte. An diesem Abend durften wir offiziell selber entscheiden,  wann wir uns auf den Weg nach Hause machen, wobei der ein oder andere auf dem Heimweg aus den spanischen Bars, Schuhe bei einem Straßenhändler kaufen wollte und am nächsten Morgen bemerkte, dass er zwei linke Schuhe gekauft hat.
Am Donnerstag machten wir uns schließlich auf den Weg zum Flughafen. Um 21:51 Uhr kamen wir dann sehr müde in Memmingen an.
Abschließend bleibt zu sagen: Vielen Dank an Herr Notz und Frau Blattner für die schöne Woche, die vielen Hintergrundinformationen, für die Geduld und den großen Aufwand den sie auf sich genommen haben.

Jessica Weltner