Kompetenzportfolio in Kl. 10b

Bei insgesamt vier Arbeitsphasen erstellte die Klasse 10b unter der Anleitung von Josef Heine und Klaus Amann ein Kompetenzportfolio. Jeweils 2 bis 3 Zeitstunden umfassten diese Phase, in denen sich die Schülerinnen und Schüler zu folgenden Themen Gedanken machten und diese zu Papier brachten:

  1. Termin: Außerschulisches Lernen beim Hobby, im Verein oder beim ehrenamtlichen Helfen
  2. Termin: Schulisches Lernen: ein erfolgreiches Projekt
  3. Termin: Dialogische Kompetenzerkundung und Erstellen eines Motivationsschreibens für die Kursstufe
  4. Termin: Reflexion des Prozesses

Beim 5. und letzten Termin präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre zusammengestellten Belege im Portfolio allen Lehrern des Salvatorkollegs im Rahmen einer Gesamtlehrerkonferenz. Dabei lasen die Lehrerinnen und Lehrer sehr aufmerksam und fragten die Schüler auch über ihre Erkenntnisse, die sie aus der Erstellung des Portfolios gezogen haben.

In der Reflexion des Portfolios beschrieben die Schülerinnen und Schüler präzise, welche Phase der Portfolio-Arbeit für sie am wichtigsten war. Insbesondere die dialogische Kompetenzerkundung wurde von den jungen Leuten als besonders aufschlussreich erwähnt. Dabei schätzten sie sich zunächst selbst in ihren jeweiligen personalen und sozialen Kompetenzen ein; danach nahmen sie die Einschätzung eines Mitschülers entgegen, um sich abschließend über die wechselseitigen Kompetenzzuschreibungen auszutauschen. Gerade dieser Abgleich zwischen Selbst- und Fremdeinschätzung wurde von vielen Schülern als erhellend empfunden:  „Über so etwas spricht man ja normalerweise nicht mal mit seinen Freunden.“

Die Präsentation innerhalb der Lehrerkonferenz war der Abschluss des Kompetenzportfolios. Für das kommende Schuljahr ist geplant, das Kompetenzportfolio mit allen 10. Klassen zu erarbeiten.