Startschuss Karriere am Salvatorkolleg

 

Bereits zum dritten Mal fand am vergangenen Freitag, den 8. Mai am Gymnasium Salvatorkolleg ein Bewerbungstraining für Schülerinnen und Schüler der Kursstufe I statt. Unter dem Motto „Startschuss Karriere“ organisierte der Verein der ehemaligen Schüler und Freunde des Salvatorkollegs Bad Wurzach e.V. diese Veranstaltung, bei der Schüler die Gelegenheit erhielten, das Bewerben – und dabei insbesondere das Führen von Vorstellungsgesprächen – unter realen Bedingungen zu trainieren.

Die Schülerinnen und Schüler hatten im Vorfeld schriftliche Bewerbungen auf eine fiktive Stelle verfasst und an namhafte regionale Unternehmen, darunter Liebherr, Ravensburger, Omira, Hymer und die Leutkircher Bank, geschickt. Unternehmensvertreter der angeschriebenen Firmen waren dann am Salvatorkolleg anwesend, um die Teilnehmer in Einzelgesprächen zu beraten und ihnen Tipps, Lob und Kritik zu ihren Bewerbungsschreiben zu geben.
Parallel zu diesen Gesprächen wurden weitere Veranstaltungen angeboten, so ein simuliertes „Interview“, bei dem ein einzelner Schüler sich einem Vorstellungsgespräch stellen konnte - die Mitschüler durften zusehen. Zeitgleich haben Mitglieder des Ehemaligenvereins eine Mini Assessment Center eingerichtet, bei dem die Schüler ihre Fähigkeiten erprobten und vertieften. Bereits zuvor konnten die Gymnasiasten bei einem Vortrag von Christina Mante aus der Personalabteilung der Stuttgarter IT-Firma All For One Steeb AG alles Notwendige über eine erfolgreiche schriftliche Bewerbung erfahren.

Allein die Tatsache, dass sämtliche Vertreter der teilnehmenden Unternehmen für die Dauer der Veranstaltung „ausgebucht“ waren, zeigt, dass das Bewerbungstraining großen Anklang bei den Oberstufenschülern fand. Die Reaktionen bestätigten dies: Mia Bräuchler (Kursstufe I) meinte: „Jetzt weiß ich ganz genau, worauf es beim Bewerben ankommt und kann dieses Wissen, wenn es darauf ankommt, auch anwenden.“ Lena Erath freute sich: „Ich hätte die Stelle bekommen, wenn sie ‚echt‘ gewesen wäre“. In manchen Fällen war das Ergebnis ganz erstaunlich. So nutzte Patrick Scheerer die Gunst der Stunde und schaffte es, in einem fiktiven Bewerbungsgespräch einen ganz handfesten Ferienjob bei einer der teilnehmenden Firmen zu ergattern.

Markus Benzinger

> Artikel in der SZ (13. Mai 2015)