Kursstufe 1 beim PTF in Rot

Mit 79 Schülerinnen und Schülern waren Herr Harteker, Herr Benzinger und Herr Amann für die 2. Phase des Philosophisch-Theologischen-Forums (PTF) vom 23. bis 25. März 2015 im Jugendhaus Rot an der Rot.
Die ersten beiden Arbeitsphasen am Montagabend und Dienstagmorgen waren der Bio-Ethik gewidmet: Gentherapie, Reproduktionsmedizin, Gendiagnostik und rechtliche Fragen wurden sowohl hinsichtlich ihrer wissenschaftlichen Sachverhalte als auch bezüglich ihrer Chancen und Risiken und damit ihrer ethischen Bewertung betrachtet.
Am Dienstagnachmittag folgte der Bereich der Berufsethik: In vier verschiedenen Fallbesprechungsgruppen widmeten sich die Schüler zusammen mit ihren Lehrern konkreten Dilemmasituationen, die zu einer Entscheidung geführt werden mussten. Für diese Arbeitseinheit war Dr. Hans-Martin Brüll, Leiter der Stabsstelle Ethik bei der Stiftung Liebenau und ein Spezialist auf dem Gebiet ethischer Fallbesprechungen, angereist. Abends erläuterte er in einem Kurzvortrag die verschiedenen Ebenen der Berufsethik, wie sie den Schülerinnen und Schülern im Arbeitsleben begegnen werden.
Die letzte Arbeitseinheit bildete am Mittwochvormittag die Philosophie: Welche philosophischen Strömungen gab es im 20. Jahrhundert und welchen Einflüsse aus den Ökologiebewegungen verschiedener Jahrhunderte gab es darauf.
Die Schülerinnen und Schüler genossen die Atmosphäre des Hauses, das „hammer“ Essen und die wechselnden Gruppen während der verschiedenen Arbeitsphasen.

Schülerinnen und Schüler schrieben am Ende im Rückblick über das PTF:
„Ein leider viel zu kurzer Aufenthalt der gesamten Kursstufe in einem Haus, das jugendfreundlich ist. Dort lernt man sich in schwerwiegenden Situationen am besten zu entscheiden. Man erweitert seinen Wissenshorizont und der eine oder andere verändert seine Denkweise, Werte und Einstellungen gegenüber seinem Leben, der Gesellschaft und Welt. Man wird vielleicht tiefsinniger und überdenkt sein Handeln und Dasein.“
„Ich finde es richtig gut, dass unsere Schule das PTF anbietet. Das ist nicht selbstverständlich und deshalb etwas Besonderes!“

Klaus Amann