Keiner schlafe! – „Turandot“ auf der Seebühne und Crossculture Night in Bregenz am 18.07.

 

Nessun dorma! – keiner schlafe! So heißt die bekannteste Arie aus Giacomo Puccinis letzter Oper Turandot (1924/26). Und trotz eines langen Tages in Bregenz schlief bei der abendlichen Vorstellung am Samstag, den 18.07. keiner, weder die knapp einhundert teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des Salvatorkollegs noch die begleitenden Lehrkräfte.


Bereits am Nachmittag bestand die Möglichkeit, die Bregenzer Kulturszene nicht nur rund um die Seebühne zu erkunden: Neben zahlreichen Workshops, in denen Tanzen, Singen und künstlerisches Gestalten auf dem Programm standen, gab es im Rahmen der Crossculture Night weitere kulturelle und kulinarische Angebote in der Stadt, unter anderem freien Eintritt im Vorarlberg Museum. Zudem gab es in zweierlei Hinsicht Einführungen in die Materie: Zum einen konnte man sich im Vorfeld über die Entstehung und den Inhalt der Puccini-Oper informieren, zum anderen wurde im Rahmen einer Show die Bühnentechnik, insbesondere das viel gerühmte BOA-Soundsystem vorgestellt.


Beeindruckend neben der künstlerischen Qualität der vorletzten Probe zur diesjährigen Turandot-Aufführung war, mittlerweile schon fast eine Selbstverständlichkeit, das opulente und technisch ausgefeilte Bühnenbild, das einen schaurigen beweglichen Richtplatz inmitten fernöstlichen Klischeebilder – Chinesische Mauer, Terrakotta-Armee, Teehaus – zeigt.
Für die sehr gute Organisation des Tagesausflugs nach Bregenz ist der SMV zu danken, insbesondere dem umtriebigen und nimmermüden (nessun dorma!) Schülersprecher Nick Leupolz.

Von besonderer Bedeutung war das Bühnenstück für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a. Sie haben vor exakt einem Jahr eine von ihnen frei überarbeitete Version als Bühnenprojekt am Salvatorkolleg aufgeführt. Von daher verwundert es kaum, dass die Klasse annähernd vollzählig mit dabei war.


Markus Benzinger

 

Bilder: Stefanie Baur