Hannah Mischo und Nora Schönegg an der Technikakademie in Tübingen

Nora und Hannah, ihr habt in den Fasnetsferien an der Technikakademie in Tübingen teilgenommen. Erzählt uns doch, worum es sich dabei handelt?
Hannah: Bei der Technikakademie handelt es sich um eine Veranstaltung des Regierungspräsidiums Tübingen. Sie soll interessierten Schülern einen Einblick in das Berufsleben ermöglichen.
Nora: Dabei handelt es sich, wie der Name schon sagt, um technische Berufe in 7 verschiedenen Firmen, zwischen denen man auswählen und die man kennen lernen kann.

Ihr habt dort engagierte und gleichaltrige Jugendliche kennen gelernt. Wer nimmt denn dieses Angebot wahr?
Nora: In diesem Jahr waren es 30 Schüler, 14 Jungen und 16 Mädchen, von Gymnasien aus dem ganzen Regierungsbezirk Tübingen.
Hannah: Die Schüler sind alle 14 bzw. 15 Jahre alt und in der 9. Klasse.

Könnt ihr beschreiben, was ihr in diesen Tagen gemacht habt?
Hannah: Wir, Nora und ich, waren beim „Schwäbischen Tagblatt“, es war die einzige Firma ohne technische Tätigkeit. Unser Projekt in dieser Woche bestand darin, Berichte und Artikel über die Akademieveranstaltung zu schreiben, sie zu überarbeiten und schließlich zu einer Zeitung zusammenzufügen.
Nora: Ja, das war gar nicht so einfach, 24 leere Seiten mit Artikeln und Bildern zu füllen. Für die Arbeit an der Zeitung bekamen wir Einführungen ins Schreiben, Fotografieren und in das PC- Programm, mit dem die Artikel ihr Layout erhalten. Aber wir haben in dieser Woche nicht nur am Projekt gearbeitet. Wir haben auch verschiedene Ausflüge gemacht, z.B. in die Sternwarte oder zum Botanischen Garten.

Für Interessierte ist es bedeutsam zu erfahren, wie man zur Technikakademie kommt. Was sind die Teilnahmevoraussetzungen?
Nora: Voraussetzung ist zunächst ein Interesse an der Sache und am Angebot, daneben auch gute Leistungen in der Schule. Der Bewerbung werden Zeugnisse der letzten Jahre beigelegt.
Hannah: Es ist sehr wichtig, das eigene Interesse in der Bewerbung gut und deutlich darzustellen. Der eigenen Motivation kommt eine große Bedeutung zu. Eine weitere Voraussetzung ist, dass man ein Begleitschreiben eines Lehrers beilegt, in unserem Fall war dies Herr Amann. Wenn alle Voraussetzungen stimmen, besteht große Wahrscheinlichkeit teilnehmen zu dürfen. Ist die Zahl der Bewerber, die infrage kommen, allerdings größer als die Zahl der Plätze, wird ausgelost.

Was habt ihr eurer Einschätzung nach in dieser Zeit gelernt und für euch mitgenommen?
Hannah: Bei der Zeitungsarbeit haben wir auf jeden Fall gelernt, mit verschiedenen Programmen zu arbeiten. Grundsätzlich haben wir einen Einblick in die Arbeit eines Redakteurs bekommen. Da alles bis zu einem festgelegten Zeitpunkt fertig sein musste, haben wir auch gelernt, unter Druck zu arbeiten.
Nora: Und wir haben auch gelernt zu recherchieren und auf verschiedenen Wegen Informationen zu beschaffen. Am Ende war es schön zu sehen, dass man es geschafft hat. Es war ein gutes Gefühl, eine gedruckte Zeitung in den Händen halten zu können, an der man selber mitgearbeitet hat und von der man weiß, wie sie entstanden ist.

Wem würdet ihr nach euren Erfahrungen eine Bewerbung zur Teilnahme an der Technikakademie empfehlen?
Nora: Also, ich würde es jedem empfehlen, der Interesse an technischen Fragestellungen hat und der einen ganz praktischen Einblick in bestimmte technische Berufe erhalten will.
Hannah: Man muss nicht unbedingt die allerbesten Noten haben, aber man muss offen für neue und andere Erfahrungen sein. Ebenso sollte man kontaktfreudig sein und gern neue Leute kennen lernen wollen. Insgesamt ist es ein wirklich gutes Angebot, und wer die Möglichkeit und das Interesse hat, sollte es sich nicht entgehen lassen.

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