Musikfreizeit 2014 – das Schlößle und der Geisterhund

Seit der Idee, einmal mit allen Musik-AGs der Schule wegzufahren, verging einige Zeit, bis wir vergangene Woche dann tatsächlich für zwei Nächte auf Musikfreizeit fuhren.
Demnach könnte man die Musikfreizeit unter das Motto „per aspera ad astra“ stellen, denn steinig und überraschenderweise verschneit war auch der letzte Kilometer zu unserer Hütte, dem „Schlößle“ in Hirschegg im Kleinwalsertal, den wir nach knapp zwei Stunden Busfahrt noch zu Fuß zurücklegen mussten.
Den Donnerstagvormittag nutzten alle AGs, um zu proben. Besonderes Highlight war hier ein extra für die Musikfreizeit und passend zur Gegend komponiertes Stück aus der Feder Bernhard Kleins, „Geisterhund vom Galgenbühl“. So rundete das gemeinsame Spielen dieses Stücks die einzelnen Proben des Chors, des Vokalensembles, der Big Band und der Schlossbläser ab.
Ebenso schaurig wie „Geisterhund vom Galgenbühl“ war auch das Rahmenprogramm – und somit das wirkliche Motto der Musikfreizeit - der KSJ Mentoren gedacht: Mittwochabend wurden Gruppen eingeteilt, die gemeinsam eine Gruselgeschichte schreiben, einstudieren und mit Alltagsgegenständen und den eigenen Stimmen vertonen sollten. Zur Aufführung dieser Gruselgeschichten kam es am nächsten Abend. Bei der Bewertung, die wie bei  „Shopping Queen“ (Zitat: Moderator des Abends A. v. W.-Z.) immer durch die anderen Gruppen erfolgte, zeigte sich, dass der Unterhaltungsfaktor einer Gruselgeschichte ausschlaggebend für den Erfolg sein kann, da letzlich die Gruppen, die auf Witz und großartige pantomimische und sogar imitatorische Leistungen setzten, erfolgreich waren.
Außerdem gab es einen Tanzworkshop, bei dem Herr Schmidt, Frau Sigg, Herr Gaupp und Herr Klein verschiedenste Tänze von Pata Pata,  Hip-Hop  bis zu einer traditionellen bayrischen Sternpolka zum Besten gaben und mit uns einübten.
Die Zeit zwischen diesen Programmpunkten sowie die Abende verbrachte man mit Tischtennis oder -kicker, verschiedenen Karten- und Brettspielen und natürlich gemeinsamem Musizieren.

Alles in allem war die erste Musikfreizeit eine sehr gelungene Veranstaltung, eine tolle Gelegenheit für die Musik-AGs sich untereinander besser kennen zu lernen und hat allen sehr viel Spaß gemacht.
An dieser Stelle:  großes Dankeschön an die Lehrer Frau Sigg, Herr Gaupp, Herr Klein, Frau Köhler und Herr Schmidt für die Gestaltung dieser Musikfreizeit und an die Schülermentoren der KSJ, die die Lehrer wesentlich bei der Freizeitgestaltung unterstützt haben und vom Weckdienst über Gruppenspiele bis zum „Anschuggerle“ immer für viel gute Laune gesorgt haben!


Verena Rast