Seminartag „Inklusion“ der Kursstufe 2

Ein intensiver Austausch gelang beim Seminartag „Inklusion“ der Kursstufe 2 am 9. Mai. Konzipiert und moderiert wurde der Vormittag von Dr. Hans-Martin Brüll, Leiter der Stabsstelle Ethik bei der Stiftung Liebenau.
Als Einstieg wurde in bewegter Form dem Phänomen des Separierens nachgespürt: Linkshänder/ Rechtshänder, Haarfarbe blond/ dunkel/ rot, Mann/ Frau, etc.
Anschließend wurden die Grundzüge der UN-Konvention erarbeitet, die den Impuls für die Inklusionsdebatte in Deutschland gegeben hatte. Schließlich zeigte Dr. Brüll in einem Vortrag auf, weshalb Deutschland an der Inklusionsfrage nicht vorbeikommen kann und soll: aus soziologischen, rechtlichen, politischen, sozialen und theologisch-ethischen Gründen.
Am Ende standen Überlegungen, welche Risiken eine Ausschlusskultur und welche Chancen eine Teilhabekultur für die Gesellschaft und die in ihr lebenden Menschen ergeben können.