„Menschen überwinden Grenzen“

Eleni Torossi erzählt über Griechenland und liest aus einem ihrer Bücher

Die Journalistin und Schriftstellerin Eleni Torossi war am vergangenen Donnerstag, 21. Februar, im Rahmen der Vortragsreihe „Menschen überwinden Grenzen“ im Gymnasium Salvatorkolleg zu Gast. Dabei hat sie sich sowohl für die Schülerinnen und Schüler der Klasse sieben, als auch für Eltern und ältere Schüler Zeit genommen.
Seit drei Jahren veranstaltet die Stiftung Gymnaisum Salvatorkolleg Horizonte für die Zukunft unserer Kinder die Vortragsreihe „Menschen überwinden Grenzen“. Damit sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Horizonte erweitern und Lust auf einen Auslandsaufenthalt bekommen.
Dieses Jahr ist die Journalistin und Schriftstellerin Eleni Torossi zu Gast gewesen. Seit 40 Jahren arbeitet die gebürtige Griechin für das ARD. Bekannt geworden ist sie durch ihr Buch „Tanz der Tintenfische“, das auch auf griechisch erschienen ist.
Am Vormittag hat sich Eleni Torossi Zeit für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe sieben genommen. Dabei hat sie mehr über ihre Familiengeschichte und ihre persönliche Jugend erzählt. Ihre Familie war im Laufe der Generationen von Sinasos in Kaipadokien über Istambul nach Athen gekommen, wo Eleni Torossi bei ihrer Mutter aufgewachsen ist. Nachdem die Obrisken 1967 an die Macht gekommen waren und eine Militärdiktatur aufgebaut haben, ist sie nach München geflohen und hat Asyl beantragt. Dort hat sie „die Betthupferl“, die auch noch heute zu hören sind, für den Bayrischen Rundfunk geschrieben.
Aber nicht nur ihre Arbeit beim Bayrischen Rundfunk ist bekannt. Eleni Torossi schreibt über ihre alte Heimat Griechenland und ihre Liebe dazu, Geschichten und Bücher. Es entstand so, vom Spruch „Unmöglich dem Schicksal zu entgehen“ beeindruckt, eine Geschichte über einen Dorftrottel namens Baganini. Einen Auszug aus dieser Geschichte hat sie den Schülerinnen und Schülern vorgelesen, die ganz gebannt von der Geschichte gewesen sind.

Lea Schmid