High-Fives in Madrid

Die Studienfahrt nach Madrid begann mit 29 SchülerInnen und zwei Lehrern am Samstagmorgen um 6 Uhr am Memminger Bahnhof. Von dort aus ging es dann weiter nach München, wo Herr Notz genügend Zeit eingeplant hat um sicher einzuchecken und in der Schleuse verbotene Dinge, wie z.B. Zippos abzugeben.

Der gut zweistündige Flug nach Madrid brachte schon erste „Urlaubsgefühle“ auf. Sicher gelandet machten wir uns mit der „Metro“ auf den Weg zu unseren Hostels. Trotz mehrfacher Warnungen konnten Zwischenfälle durch Taschendiebe leider nicht verhindert werden. Nichtsdestotrotz kamen wir dann mit beiden Händen am Gepäck und mit misstrauischen Blicken bei den sehr zentral gelegenen Hostels an und wurden dann gleich entlassen um erste Eindrücke von den Lokalitäten zu sammeln. Die Hostels und deren Angestellten ließen in uns heimische Gefühle aufkommen, denn Geschirr spülen mussten wir nicht.

Anschließend trafen wir uns an der „Puerta de Sol“, wo wir gespannt einem kurzen Referat über das Wahrzeichen der Stadt „el oso y el madroño“ und dem „kilometro zero“ lauschen durften. Auch in den folgenden Tagen blieben uns spannende Museen und andere Sehenswürdigkeiten nicht erspart. Dort war es uns möglich echte Picasso-Bilder mit allen Sinnen zu erfahren.

Geschichtsträchtige Orte wie der „Palacio Real“ oder der spanische Kongress bereiteten wunderschöne Anblicke, gaben uns einen landeskundlichen Einblick und werden uns noch lange in guter Erinnerung bleiben. Auch die Altstadt von Toledo, die wir mit dem Zug erreichten, war beeindruckend und sehr interessant. Allerdings ist es nicht in Ordnung, dass dringende Bedürfnisse dann dazu benutzt werden Reiseteilnehmer abzuhängen und die Gruppe zu verkleinern, ob gewollt oder ungewollt.

Über das festgelegte Programm hinaus war es uns möglich Madrid und insbesondere sein Nachtleben auf eigene Faust zu erkunden und die Zeit dort zu genießen. Obwohl wir nie einen Sprachkurs belegt hatten, fiel es zu späterer Stunde immer leichter flüssig spanisch zu reden. Positiv zu vermerken war außerdem, dass beinahe alle Spanier den Ausdruck und die korrekte Ausführung des „High-Fives“ in mehreren Variationen beherrschten; unter anderem Piloten, Sicherheitspersonal, McDonalds-Mitarbeiter, Polizisten und Taxi-Fahrer. Letzten Endes konnten wir einen sehr positiven Eindruck von der Stadt Madrid und der Mentalität der Einwohner bekommen.

Oliver Manz und Kleo Model