Rule Britannia! - Zum Schüleraustausch mit Wallingford

Am Montag um 17 Uhr englischer Zeit war die Fahrt überstanden und wir wurden von unseren englischen Familien empfangen. Alle waren auf das jeweilige englische Zuhause auf Zeit gespannt, und hatten nun den Nachmittag Zeit es zu erkunden.
Am nächsten Tag stand der 3-stündige Schulbesuch auf dem Programm. Nach dem Unterricht trafen sich die deutschen Schüler zu einem Spaziergang in die Stadt Wallingford. Dort trafen wir die Bürgermeisterin,  die uns herzlichst in ihrer Stadt willkommen hieß und zum 60-jährigen Thronjubiläum der englischen Königin jedem eine Tasse schenkte.
Am folgenden Tag unternahmen wir einen ganztägigen Ausflug nach London. Nach den klassischen Sehenswürdigkeiten Londons unternahmen wir eine Fahrt mit dem London Eye – dank des guten Wetters konnte man wunderbar über ganz London blicken. Auf dem Rückweg überquerten wir den Trafalgar Square, wo uns Herr Benzinger etwas über den legendären Lord Nelson und seine Statue erzählte. Unter anderem auch, dass man sogar Briefe dorthin schicken könnte, die die Post aber wieder zurück schickt mit dem Argument, dass der Brief unzustellbar ist aufgrund der vier Löwen die ihn bewachen.
Der Donnerstag gehörte ganz der Stadt Stratford-upon-Avon, der Geburtsstadt Shakespeares. Der Ausflug begann mit dem Besuch des nahe gelegenen Warwick Castle. Dort hatten wir Zeit das Gelände auf eigene Faust zu erkunden. Hier konnte man einen Rundgang auf der Burgmauer machen, eine Pfauenschau ansehen, die riesigen Katapulte besichtigen und noch vieles mehr. Später sammelten wir uns zu einem gemeinsamen Besuch des Gruselkabinetts. Schließlich blieb noch etwas Zeit für einen Stadtbummel durch Stratford.
Auch am nächsten Tag stand ein Ausflug auf dem Programm. Dieses Mal zum „Historic Dockyard“ in Portsmouth, der verschiedene Museen und die zwei Museumsschiffe HMS Vitory und HMS Warrior beinhaltet. Nach der Besichtigung dieser Attraktionen blieb uns noch Zeit zur freien Verfügung in der eigentlichen Stadt Portsmouth.
Am Samstag hatten wir dann einen freien Tag in der Familie, den wir alle auf verschiedenste Art und Weise genossen hatten.
Am Sonntagmittag war es dann auch schon wieder Zeit für den Rückweg, manchen fiel der Abschied sehr schwer. Am Montag kamen wir um halb zehn  morgens völlig fertig von der langen Busfahrt wieder in Deutschland an.

Miriam Reuther