Feiern im großen Stil

Zum Abiturball des Abiturjahrgangs 2012 in der Oberschwabenhalle Ravensburg am 16.06.2012

It's showtime! Zu einer Abiturball der Superlative hat der Abitursjahrgang 2012 am vergangenen Samstag in die Ravensburger Oberschwabenhalle eingeladen. Dabei wurden nicht nur in puncto Größe neue Maßstäbe gesetzt – eine Jahrgangsstufe mit über 150 Schülerinnen und Schülern benötigt freilich eine passend dimensionierte Bühne, ausreichend Platz für Eltern, Verwandte und Lehrer – ,auch das Programm der Feier konnte mit zahlreichen Highlights glänzen.
Auffallend dabei war die große Zahl selbst gedrehter Filme, in denen die vierstündigen Kurse ihr Fach – und teilweise auch ihre Lehrer – vorstellten. So zeigte der Biologiekurs recht anschaulich den Unterschied zwischen den Ideen der biblischen Schöpfungslehre und den Evolutionstheorie von Lamarck und Darwin. Besonderes Schmankerl hierbei: Der Auftritt der Biologielehrer Hilde Walser und Urs Fuchs als Adam und Eva. Der Filmbeitrag der vierstündigen Religionskurses hob demgegenüber drastisch hervor, wie es um die theologische Bildung am Salvatorkolleg bestellt ist. Die Absolventen des Physikkurses filmten ihre Versuche, Erkenntnisse der Quantentheorie auf den Menschen zu übertragen, so dass ein solcher durch Wände gehen können müsste. Avantgardistisch und opulent zeigte sich der Film des Neigungskurses Bildende Kunst, während die Schüler des vierstündigen Sportkurses ein nicht ganz ernst gemeintes Bewerbungsvideo des Spitzenfußballers P. Friedrich Emde (gespielt von Johannes Grupp) anfertigten. Eine ganze Sammlung kürzerer Filme bot ferner das ebenfalls vom Sportkurs dargebotene „Sportstudio“. Die Neigungskurs Geschichte und Latein bedienten sich bei ihrem Programmpunkt aus der Fundus der Spielshows. Während Lateinlehrerin Susanne Zwilling aus drei jungen Herren, die stellvertretend für die drei alten Sprachen Griechisch, Latein und Persisch fungierten, ihr „Herzblatt“ wählen sollte, prüfte der Geschichtskurs mit dem Spiel „Activity“ die Geschichtsbildung von gleich sechs Kolleginnen und Kollegen.
Zum Gelingen der in jeglicher Hinsicht gigantischen Feier trug nicht zuletzt die eigens für diese Veranstaltung zusammengestellte Band mit Sängerin Julia Ronge bei, die zwischen den Programmpunkten das Publikum mit sehr guten musikalischen Interpretationen erfreuen konnte.


Markus Benzinger