Comenius-Schulpartnerschaft – Was ist das?

Comenius ist der schulbezogene Teil des EU-Programms für lebenslanges Lernen. Ziel dieses Programms ist es, europaweit möglichst vielen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, an gemeinsamen Bildungsaktivitäten im Rahmen von COMENIUS-Schulpartnerschaften teilzunehmen, um so die anderen europäischen Länder besser kennen zu lernen.
Die Partner arbeiten für die Dauer von zwei Jahren zu einem selbst gewählten Thema von gemeinsamem Interesse zusammen und bekommen dafür Fördermittel von der EU. Zentraler Bestandteil der COMENIUS-Arbeit sind projektbezogene Arbeitstreffen von Schülern und Lehren bei den ausländischen Partnern. Es gibt zwei Arten von COMENIUS-Schulpartnerschaften. An multilateralen Partnerschaften sind mindestens drei Schulen aus drei verschiedenen Teilnehmerstaaten beteiligt. Bilaterale Partnerschaften dienen dem Fremdsprachenerwerb. Bei dieser Art von Partnerschaft arbeiten zwei Partner aus zwei Teilnehmerstaaten zusammen und erwerben mindestens Grundkenntnisse der Sprache des Partners. Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich und damit auch für COMENIUS ist der Pädagogische Austauschdienst (PAD) im Sekretariat der Kultusministerkonferenz. Der PAD ist unter anderem zuständig für die Programmverwaltung, die Beratung von Antragstellern, die Durchführung von Informationsveranstaltungen und die Auswertung der Projektergebnisse.

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