Menschen überwinden Grenzen – Corinna Kreidler am Salvatorkolleg

Corinna Kreidler, Beauftragte für Wiederaufbau der EU-Kommission in der Demokratischen Republik Kongo, war am 1. Juli 2010 am Gymnasium Salvatorkolleg. Frau Kreidler wurde von der Stiftung Gymnasium Salvatorkolleg eingeladen, um über ihr Leben und Ihre Arbeit zu berichten.

Am Vormittag hat Frau Kreidler mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangstufe 10 gearbeitet. Sie erzählte von ihrem Leben. Vor allem ging es um die Frage, wie eine junge Frau aus Oberschwaben / Bad Waldsee zu einem Lebensweg kommt, der sie nach Afrika und in internationale Organisationen führt.

Abends gab es dann einen gut besuchten Vortrag in der Turnhalle des Salvatorkollegs. Hier ging es vor allem darum, die Situation der Menschen in Afrika zu beleuchten. Äußerst spannend berichtete Frau Kreidler aus den verschiedenen Ländern, in denen sie Nothilfeprojekte leitete und koordiniert. Bei allem Bedrückenden war die „Message“ von Frau Kreidler: „Es gibt in Afrika so viel Positives und so viel Entwicklung, dass es einfach eine Freude ist.“

Furios begleitet wurde die Veranstaltung von den Herren Patrik und Alain – zwei afrikanischen Trommlern aus der Republik Kongo, die seit einigen Jahren in Ravensburg leben.

Die Stiftung Gymnasium Salvatorkolleg „Horizonte für die Zukunft unserer Kinder“ wurde vor einigen Jahren gegründet. Im Rahmen dieser Stiftung beschäftigen wir uns sehr intensiv mit dem Thema, wie wir den jungen Menschen unserer Schule zu Erfahrungen im Ausland verhelfen können. Frau Karin Heine, die Koordinatorin der Stiftung, die auch den Tag mit Frau Kreidler organisierte und managte, hat in den vergangenen Jahren sehr viele Schülerinnen und Schüler persönlich beraten. Sie selbst hat sich intensiv mit den verschiedenen Förderangeboten und Austauschorganisationen auseinandergesetzt. Sie berät unsere Schülerinnen und Schüler intensiv und führt auch Informationsveranstaltungen für Eltern und Schüler durch. In bester Erinnerung: die Auslandsbörse von vor zwei Jahren mit mehr als 20 Organisationen und ehemaligen Schülern, die für Fragen zu Verfügung standen.