Neues Geschichts-Lehrbuch mit Beteiligung des Salvatorkollegs

Praktisch jeder im Lehrberuf hat sich schon einmal darüber aufgeregt, dass Lehrbücher bei bestimmten Themen nicht die Qualität, Genauigkeit oder Attraktivität aufweisen, die man eigentlich gerne hätte. Eine Lösung auf dieses Problem kann darin bestehen, einfach selbst an einem Lehrbuch mitzuschreiben. Am 31. März diesen Jahres erschien der zweite Band des Geschichts-Lehrwerks Das waren Zeiten, Ausgabe Baden-Württemberg (Verlag C. C. Buchner, Bamberg), an dessen Entstehung zwei Geschichtslehrer des Salvatorkollegs, Markus Benzinger und Frank Harteker, maßgeblich beteiligt waren.


Herr Harteker (im Bild links) hat sich auf den Themenbereich Mittelalter spezialisiert. Von ihm stammen die Seiten zu Unterrichtsgegenständen wie „Jerusalem im Mittelalter“, zu den Kreuzzügen und dem wichtigen und umfangreichen Thema „Stadt im Mittelalter“, zu dem er auch eine höchst innovative Methodenseite („Eine mittelalterliche Stadt erkunden“) am Beispiel der Biberacher Altstadt gestaltet hat.


Herr Benzinger (im Bild rechts) hat das Kapitel zur Französischen Revolution verfasst, das nach wie vor einen großen Stellenwert im Lehrplan besitzt. Inbegriffen in diesem Kapitel ist ein Ausblick nach Amerika, wo Ende des 18. Jahrhunderts ebenfalls eine bedeutende Revolution stattfand. Darüber hinaus wurden die Seiten zur Expansion des Osmanischen Reiches im 15.-17. Jahrhundert  und eine Methodenseite zum Historischen Urteilen von Herrn Benzinger verfasst.


Bereits seit etwa einem Jahr ist der erste Band der Reihe (siehe Bilder) auf dem Markt, an dem Markus Benzinger ebenfalls mitgeschrieben und die Kapitel zum europäischen Frühmittelalter und zu den frühen islamischen Reichen angefertigt hat. Die Geschichtsbücher sind auf den neuen Bildungsplan abgestimmt, der 2016 in den Klassenstufen 5 und 6 eingeführt wurde und für alle kommenden Schülerjahrgänge Gültigkeit besitzt. Die Lehrbuchreihe Das waren Zeiten ist seit dem laufenden Schuljahr 2016/17 am Salvatorkolleg eingeführt, die beiden Mitautoren und Lehrer haben also die Möglichkeit, mit „ihren“ Lehrbüchern zu unterrichten.